Skip to main content

Schlagwort: Nachwuchsförderung

Das BOZ Melle ist eröffnet

Das BOZ Melle ist eröffnet: Am 01. März wurde das neue Berufsorientierungszentrum „BOZ Melle“ eröffnet. Die GLA-WEL GmbH ist ein Gründungsmitglied „der ersten Stunde“. Unser Geschäftsführer Simon Welkener ist darüber hinaus im Aufsichtsrat des BOZ tätig. Denn als Ausbildungsbetrieb ist es für uns selbstverständlich, nicht nur in den eigenen beruflichen Nachwuchs zu investieren, sondern das Thema Duale Ausbildung generell lokal wie regional zu fördern. Damit Berufsorientierung am Standort Melle professionell, praxisnah und zielgruppengerecht erfolgen kann.

„Das BerufsOrientierungsZentrum – BOZ Melle ist eine Initiative der Wirtschaft mit Unterstützung der Politik zur Sicherung des Nachwuchs-, Fach- und Hilfskräftebedarfs von morgen“, so heißt es auf der Homepage. Nach nur zwei Jahren seit der ersten Gründungsidee wurde das neue BOZ in Melle nun eröffnet und mit einer kleinen Feierstunde der offizielle Startschuss gegeben. Rund 250 Gäste waren gekommen – bereits hier wurde der enorme Zuspruch für den zukünftigen „Leuchtturm“ BOZ in Melle deutlich!

Das neu eröffnete BOZ ist ein Leuchtturm in Melle – mit Strahlkraft in die ganze Region

Markus Kamann (Zeus GmbH) als Vorsitzender des Vorstandes der BOZ Genossenschaft, erläuterte zu Beginn, was das BOZ für die Schulen und Betriebe in der Region leisten soll. Hannes Wesseler, Eigentümer des Hauses und Junior Chef der Huning Unternehmensgruppe dankte im Anschluss allen beteiligten Handwerksbetrieben für ihr großes Engagement: Nur vier Monate hatte man gebraucht, um die Räume zu sanieren und bezugsfertig zu machen, unterstützt durch den Architekten Carsten Eleks.

Wesseler übergab nach der Danksagung einen großen symbolischen Schlüssel an den Vorstand der BOZ Genossenschaft: Markus Kamann, Hartwig Grobe und Sandra Kübler. Auch die Gründungsbetriebe „der ersten Stunde“ wurden genannt, darunter die GLA-WEL GmbH, deren Kreis sich schnell erweitert habe.

Die Beteiligten sind einer Meinung: Dieses Projekt wird große Strahlkraft entwickeln! Dass nach nur wenigen Monaten Bauzeit und nur zwei Jahre nach der ersten Idee dieses Projekt steht, zeigt wieder einmal, dass große Bauprojekte durchaus schnell umzusetzen sind. Vorausgesetzt, man bündelt die passenden Kompetenzen, arbeitet mit den Betrieben vor Ort, hält die Wege kurz und verfolgt ein gemeinsames Ziel!

Deutlicher Appell an die Politik: Unternehmen einfach wirtschaften lassen!

Auch nachfolgende Rednerinnen und Redner folgten dem Tenor des Gründungskreises und richteten einen sehr klaren Appell an die Politik, anwesende Vertreterinnen und Vertreter eingeschlossen:

Christopf Spies, Geschäftsführer der SPIES Kunststoffe GmbH, vertrat als Redner die Meller Betriebe und machte deutlich, dass Betriebe nicht noch mehr Bürokratie brauchen, sondern die Freiheit zum wirtschaftlichen Handeln und das Vertrauen der Politik. Das BOZ sei der beste Beweis dafür, dass eine Menge möglich sei, solange man die Unternehmen „einfach mal wirtschaften lasse“ und ihnen größeren Spielraum gebe, den vielen Herausforderungen dieser Zeit auf ihre eigene Art und Weise zu begegnen.

Lennart Steinbach von der Ratsschule Melle und die Schulleiterin Sandra Apeler von der Oberschule in Neuenkirchen betonten die große Bedeutung des BOZ für die Schulen, die es nun leichter haben werden, hochwertige und lokal erreichbare Berufsorientierung zu bieten. Sie hoffen, dass sich noch weitere Meller Schulen dem BOZ aktiv anschließen werden.

Die Bürgermeisterin Jutta Dettmann sprach für die Region, Verwaltung und Politik, nahm dabei charmant den Federhandschuh auf und betonte, dass sie den Appell der Unternehmen an die örtliche (und Landes-) Politik durchaus verstanden habe. Die Bedeutung des BOZ für die Region sei in der Tat groß. Entsprechend werde die Stadt Meller dieser großen Verantwortung für das BOZ auch nachkommen.

Hartwig Grobe brachte als ehemaliger Wirtschaftsförderer die Sache auf den Punkt: „Das BOZ ist einfach gut für den Standort Melle!“

Junge Menschen brauchen Orte wie das BOZ

Besonders beeindruckend war der Redebeitrag von Tabea Stockhaus und Fabian Schröder vom Jugendparlament. Sie betonten mit wenigen Worten und auf den Punkt, dass insbesondere Jugendliche derartige Orte benötigen, um zusammenkommen und sich gezielt und praktisch informieren zu können. Sie seien dankbar und froh darüber, dass Melle hier vorausgehe und ihnen so eine Möglichkeit biete.

Bilder von der Eröffnung des BOZ

Die Bilder wurden uns vom BOZ Melle zur Verfügung gestellt, wir bedanken uns dafür!

Nach der Eröffnung des BOZ geht es weiter: mit einer „Nacht der Ausbildung“, einem Tag der offenen Tür und ersten Talent-Checks

Nach einer knappen Stunde war der offizielle Teil beendet und alle Gäste waren eingeladen, die Themenwelten und Praxisräume zu erkunden.

Denn zukünftig werden in 15 Themenwelten praktische Experimente angeboten, um Schülerinnen und Schülern das Berufsleben näherzubringen. Sogenannte „Talent-Checks“ sollen außerdem dazu dienen, Interessen zu vertiefen und Stärken erkennen zu helfen. Aus diesem Grund waren zahlreiche Betriebe wie die GLA-WEL GmbH im gesamten Gebäude an kleinen Ständen mit Azubis vertreten, um sich und ihre Ausbildungsgänge vorzustellen. An dieser Stelle geht unser Dank an unsere Mitarbeitenden Thomas und Hannes!

Zentrale Ansprechpersonen vor Ort und im laufenden Betrieb sind Claudia Lührmann (Koordination und Ansprechpartnerin für die Schulen) und Stefan Drosselmeyer (Laufender Technik-Betrieb) unterstützt von Sandra Kübler (Ansprechpartnerin für die Wirtschaft, Unternehmen und Politik). Sandra Kübler bringt ihre Ziele für das Management des BOZ auf den Punkt:

Zügig möchten wir dafür sorgen, dass sich die Unternehmen und Schüler hier wie Zuhause fühlen und das BOZ umfassend als Aktionsraum mit eigenen Ideen weiter gestalten. Alles mit dem Ziel, dass wieder mehr Schüler nach dem Schulabschluss den Weg in die Ausbildung finden und Jugendliche für sich erkennen, was macht mir Spaß, wo liegen meine Fähigkeiten und was passt wirklich zu mir.“

Weiterführende Informationen zum BOZ

Weiterführende Informationen zum BOZ

Hier noch der externe Link zum BOZ Melle. Hier finden sich nicht nur die Termine, sondern auch Informationen zu allen Mitgliedsunternehmen, den Gremien, Förderern und Kooperationspartnern des BOZ: https://www.boz-berufsorientierung.de/boz-melle/.

Wer Informationen zur dualen Ausbildung und Karriere bei GLA-WEL nachlesen will, kommt hier weiter.

Innung der Metallhandwerke Melle: Simon Welkener wird Lehrlingswart

Die Innung der Metallhandwerke ernennt in diesem Jahr Simon Welkener zum Lehrlingswart: Bei der diesjährigen Innungsversammlung hat sich der Vorstand der Innung der Metallhandwerke Melle durch Wahlen neu aufgestellt. Unser Geschäftsführer Simon Welkener ist nun Lehrlingswart. Bereits in vorherigen Amtsperioden hatte er sich ehrenamtlich in der Innung eingesetzt, z. B. im Amt des stellvertretenen Obermeisters.

„Die qualifizierte duale Ausbildung und aktive Förderung des Nachwuchses im Handwerk sind ständige Fokusthemen in der GLA-WEL GmbH. Wir bilden seit unseren Anfängen vor über 25 Jahren in verschiedenen Berufen aus. Jetzt freue mich auf die neuen Aufgaben in der Innung in Melle, denn das Thema Ausbildung liegt mir persönlich sehr am Herzen“, so Welkener.

Sich in Arbeitskreisen, z. B. im Firmennetzwerk Meller Netzwerk, und anderen Gremien zu beteiligen, ist für die Personalverantwortlichen im Ausbildungsbetrieb GLA-WEL selbstverständlich. Auf diese Weise lassen sich nicht nur wertvolle Kontakte knüpfen. Hier geht es um den Wissensaustausch und darum, die Qualität der Ausbildung lokal wie regional fortlaufend zu verbessern und zukünftigen Nachwuchs zu sichern. In Melle gibt es viele produzierende Betriebe, die sich gut vernetzt und sehr engagiert für die Nachwuchsförderung einsetzen, z. B. im Meller Netzwerk.

Simon Welkener kennt die Ausbildungsangebote der regionalen Ausbildungsbetriebe und die aktuellen Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt. Außerdem leitet er federführend die duale Ausbildung unserer Metallbauer und Metallbauerinnen und angehenden Feinwerkmechaniker (m/w/d) und verfügt über langjährige Erfahrung als Produktionsleiter. Aus diesem Grund ist er dicht dran an den Themen, die Auszubildende und Ausbildungsverantwortliche in handwerklichen Ausbildungsberufen bewegen.

Der Lehrlingswart ist in der Innung für alle Fragen rund um Ausbildung zuständig

Gewählt wird der Lehrlingswart von der Innungsversammlung. Er muss dazu Mitglied der Innung und Geselle oder Meister sein und ist ehrenamtlich aktiv. Der Lehrlingswart betreut die auszubildenden Lehrlinge im Innungsbezirk, steht Auszubildenden beratend und gegebenenfalls vermittelnd zur Seite.

Die Aufgaben eines Lehrlingswarts sind sehr vielfältig: Er bietet beispielsweise Information und Beratung für Betriebe und Auszubildende an, vermittelt bei Konflikten in der Ausbildung, wirbt um neue Auszubildende, arbeitet mit den Ausbildungsexperten der Handwerkskammer zusammen und hält den Kontakt zu den Berufsschulen.

Foto (mit freundlicher Genehmigung der HWK Osnabrück-Emsland):

Das Foto zeigt den neuen Vorstand der Innung der Metallhandwerke Melle: PR-Manager Carsten Placke, Schriftführer Rolf Kaumkötter, stv. Obermeister Christof Spies, Obermeister Martin Göckemeyer, Lehrlingswart Simon Welkener, Kassenführer Andreas Kröger.

Zweite Generationen Werkstatt startet

Die „GenerationenWerkstatt“ startet wider. Nach langer pandemiebedingter Pause findet jetzt die zweite „GenerationenWerkstatt“ bei GLA-WEL mit diesmal vier Schülern der Lindenschule Melle-Buer statt. Offizieller Start wird Mittwoch, der 22. Februar 2023, sein.

Allerdings gab es heute, am 15.02., bereits einen ersten Termin mit drei von insgesamt vier Schülern, die in den nächsten Wochen an dem Projekt teilnehmen werden. Jannik, der vierte im Bunde, konnte heute leider noch nicht dabei sein.

Geplant ist die Produktion eines zweckmäßigen Produktes aus Stahl und Edelstahl für den Schulhof der Lindenschule Buer. Was das sein wird? Das verraten wir nächste Woche!

Heute hatten die Schüler Karl, Timo und Marius nach der Begrüßung erst einmal einen Termin in der Abteilung Konstruktion. Teamleiter Robert Marske klärte Fragen und Details mit den Jungs ab. Anschließend ging es handfest weiter und in die Produktion direkt an die erste Fertigungsstation, die Säge.

Sogar der Urheber der GenerationenWerkstatt, Johannes Rahe, war noch zu Besuch. Dass wir das Schülerprojekt relativ kurzfristig starten konnten, freut ihn sehr. Gelungen ist das auch deshalb, weil sich Frau Dellbrügger von der Lindenschule sehr ins Zeug gelegt hat. So macht die Zusammenarbeit mit dieser Schule richtig Spaß!

Ein T-Shirt mit unserem Projektlogo für jeden Schüler gab es auch noch.

Wir freuen uns, dass Timo, Karl, Marius und Jannik bei uns sind – wir werden weiter berichten und Fotogalerien bereitstellen. Hier gibt’s noch weiterführende Infos zum Thema und zur letzten Generationen Werkstatt.

Wer Lust hat, einmal bei uns hinter die Kulissen zu schauen, hat dazu am 11. März Gelegenheit beim Tag der Ausbildung: Link zur Termininfo.

Logo Gla-Wel

Aus der Region

Kontakt

GLA-WEL GmbH
Maschweg 80
49324 Melle
Deutschland

Tel.: +49 5422 94390-1

© GLA-WEL | edelstahl und aluminium in form